Changing Picture Card according to the Template of Sara Sandberg – Interaktive Karten zur Eischulung

Vor ca. einem Jahr knabberte ich schon mal an einer Kartenkonstruktion, die einen Motivwechsel sichtbar macht, herum. Nun endlich ist bei mir der Groschen gefallen und meine Bemühungen führten dazu, dass sogar meine ersten Karten fantastisch funktionieren.  Großen Dank schulde ich Sara Sandberg, die ein entsprechendes Template für den Nachbau zur Verfügung gesellt hat. Hier (K L I C K) ist der Link zum Template. Wer sich dort bedient, hat die Möglichkeit,  eine kleine Donation an Sara zu senden. Ihre Arbeit ist so excellent, dass es nicht nur die Höflickeit gebietet, sich dafür erkenntlich zu zeigen.

Hier nun meine Karten zur Einschulung:

Verwendet habe ich weißes URSUS® Tonpapier und Fotokarton 300 g/qm, weil ich wirklich stabiles Material einsetzen wollte.

Zuerst zugeschnitten habe ich den größeren Kartenteil mit den waagerechten Schlitzen, der in meinen Beispielen das Startmotiv enthält. Danach das Schiebelement für den Aha-Effekt und schließlich noch die Abdeckung.

Diese kolorierte ich mit Tim Holtz Mini Distress Ink Pads*  mittels Mini Ink Blending Tools.

*Das sind kleine runde Schaumpads, die mittels Klettband an einem passenden „Stempel“ (Ink Blending Tools) haften – und die eigens dafür konstruiert wurden, feine Farbverläufe aufzutragen.

Im zweiten Schirtt kam der fantastische Hintergrundstempel von Stampin up zum Einsatz. Er hat den Titel: „Crackle Paint“ und ist ein Must-Have (habe ihn auch erst kürzlich entdeckt) für schicke Hintergrundgestaltung.

Außerdem wurden wesentliche Elemente mittels eines Prägefolders (ebenfalls Stampin up)  embossed.

Damit die Karte für seine möglichen Verschenker optimale Geschenkoptionen bietet, verpasste ich der Rückseite noch einen kleinen Umschlag, der eine passende Karte zum Beschriften UND Bestücken mit einer Geld- / Gutscheinkarte enthält.  Ich bin total begeistert von meinen Kreationen.

Die Stempelmotive stammen allesamt aus meinem Stampin up Stempel-Fundus, wobei der Text („Endlich Schulkind“) sich aus verschiedenen Stempeln zusammensetzt. Die Motive „Mädchen“ und „Junge“ fand ich im Set: „Lean on Me„, das Motiv mit den Luftballoons im Set: „Aller Kreationen Anhang“ und den Schulranzen im Set: „Every Occasion

 

Brother ScanNCut DX1200 – Teil 5: Problemlösung beim schiefen Einzug der Schneidematte

Einen Tipp zum Einzug der Schneidematte kann ich weitergeben: Die Schneidematte in die Führung einlegen, dabei die Matte mit den Händen ganz leicht direkt in die R E C H T E Seite schieben. So klappt es bei meiner Maschine. Andererseits muß das dringend von Brother überarbeitet werden. Die Maschine kostet schließlich eine Kleinigkeit.

Aber natürlich ist das eigentlich ein Unding, die Maschine kostet schließlich eine hübsche Summe – und man sollte erwarten dürfen, dass der Einzug wie versprochen automatisch funktioniert. Bei meiner Maschine trat das Problem bereits nach kurzer Nutzungszeit auf.

Tipp von Hobbyplotter: Probleme mit dem Einzug der Schneidematte (K L I C K) beseitigen. Löst das Problem allerdings nicht wirklich.

Alle Beiträge zu diesem Thema:
Einleitung: Prolog
Teil 1: Das liebe ich an ihm
Teil 2 Automatikmesser – meine Erfahrungen
Teil 3: Falzlinien mit der Option „Halbschnitt“ lediglich andeuten lassen (Anfang)
Teil 4: Perfekte Falzlinien Dank abgesägtem Prägestift im Stiftehalter

Brother ScanNCut DX1200: Perfekte Falzlinien Dank abgesägtem Prägestift im Stifthalter

Zunächst lautete meine Lösung für möglichst unauffällige Falzlinien, selbige per Halbschnitt lediglich andeuten zu lassen. Dies erfordert jedoch, die  Schneidelinien und die Falzlinien getrennt abzuarbeiten – und die zum Falzen gedachten Linien nach dem Plott zu löschen, bevor der eigentliche Schneidevorgang gestartet wird.
Abgesägter Prägestift im StiftehalterStifthalterFalzlinien dank abgesägtem Prägestift im StiftehalterEs gibt einen noch besserem Ausweg aus dem Dilemma: Prägelinien mit dem Stiftehalter und einem (abgesägten) Prägestift über die Zeichnen-Auswahl realisieren. Die Anregung zu dieser Lösung fand ich bei Kreativblog.de. Allerdings gibt es für die 1000er DX-Serie keinen „Universal“-Stifthalter, der oben eine Öffnung hat und das Einklemmen auch von Stiften, deren Länge 5 cm überschreitet, erlaubt.

Wohl dem, der eine Säge hat.

Reine Falzlinien lassen sich getrennt von Schneidelinien abarbeiten. Hierfür legt man im Workspace für jede Sorte eine eindeutige Zuordnung fest. Sobald man den Plot losschickt,  erkennt der Brother die entsprechende Linienart und schneidet im Schneidemenue nur die Schneidelinien – und umgekehrt im Zeichnenmenue nur die Zeichenlinien. Damit nichts schief geht, verlangt er je nach Schneideauftrag die benötigte Halterung.

Tipp:
Die Falzlinien werden natürlich nur angedeutet, was ausreicht, um sie mit einem Falzboard nachziehen zu können. Verstärken lässt sich der Effekt, wenn man im Designprogramm (beispielsweise „Silhouette Studio„) die Falzlinien 2 x dupliziert (und sie nach jedem Duplizieren genau aufeinander ablegt). Anschließend werden die übereinandergelagerten Linien gruppiert und davon ein verknüpfter Pfad  erstellt. Startet man im Plotter das Zeichnen dieser Linien, werden sie ratz-fatz dreimal hintereinander auf den Karton gezaubert.

Weitere Themen:
Einleitung: Prolog
Teil 1: Das liebe ich an ihm
Teil 2 Automatikmesser – meine Erfahrungen
Teil 3: Falzlinien mit der Option „Halbschnitt“ lediglich andeuten lassen (Anfang)
Teil 5: Problemlösung beim schiefen Einzug der Schneidematte

 

Brother ScanNCut DX1200: Falzlinien mit der Option „Halbschnitt“ lediglich andeuten lassen

Mir liegt daran, Schachteln zu kreieren, deren Falznähte glatt und unauffällig daherkommen und nicht bereits auf den ersten Blick erkennen lassen, dass sie von einem Plotter mißhandelt wurden.
  1. Schnitt- und Zeichnungslinien differenzieren
  2. Falzlinien mittels der Option „Halbschnitt“ schonen
  3. Vorarbeit

Wer mit der Cameo 2 oder der Curio (beide von Silhouette America) gearbeitet hat wird vergeblich nach einer Falz(Präge)option suchen. Der Brother ScanNCut DX1200 kann nur mit einem Messer oder einem Stift seine Linien ziehen (von dem Zusatzwerkzeug zum Prägen will ich hier nicht reden).

Zeichen- und Strichmuster Projektansicht: unterschiedliche Farben für Schnitt und Falzlinien
Allerdings lassen sich im Designprogramm (Canvas Workspace) Schnitt– und Zeichnungslinien differenziert kennzeichnen (beispielsweise als geschlossene Linie oder gepunktet, gestrichelt und dies mit mehr oder weniger langen Schnitten). Der springende Punkt: es bleiben Schnitte

Ergo ist es ohne Umständlichkeiten nicht möglich, Falzlinien von Schachteln oder Karten zu erzeugen, ohne dass das verwendete Material „verletzt“ wird.

Schon mal ganz schön blöd für Zuschnitte von Taschen, deren Falzstellen ja unbedingt nicht verletzt werden sollen. Für solche Fälle mag es ausreichen, die Falzlinien mittels eines Zeichenstifts anzeichnen lassen.

Im Handel angeboten wird ein Set mit 2 löschbaren Stiften (Art. No. CAPEN2). Diese Stifte sind ideal zum Anzeichnen von Nahtzugaben oder anderen Markierungen auf dem Stoff! Die Farbe im blauen Stift lässt sich mit Wasser auswaschen. Die Farbe im violetten Stift verschwindet von selbst nach 2 bis 14 Tagen.

Option „Halbschnitt" an oder ausFarbe für durchgängige Schnittlinie Farbe für durchbrochene FalzlinieMenuepunkt "Ansicht"Kompromisslösung: In den Schneideeinstellungen des Gerätes findet sich die Option „Halbschnitt„. Ist diese ausgewählt, werden die Schnitte mit wesentlich weniger Druck ausgeführt. Je nach Strichauswahl bekommt man eine lediglich zarte Andeutung der Falzlinien, die man im Anschluss mittels eines Scoreboards (Scor Pal, Stampin up etc.) ganz einfach nachfalzen kann. Biegt man die Falzlinien später von außen, lassen sich die Strichlinien im Innern gut verbergen.

Jetzt kommt die Vorarbeit: Zu allererst müssen die Schnitt- oder Zeichnungslinien separat gekennzeichnet werden. Das geschieht im Canvas Workspace  entweder online oder als installierte Version  (Mac/  Windows) direkt am Rechner.

Damit später beim Plotten die unterschiedlich definierten Linien auch separat abgearbeitet werden können, ist es erforderlich, die jeweils identischen Bereiche einzeln zu gruppieren. Das heißt: alle Schnittlinien gruppieren, alle Schnitt- oder Zeichnungslinien gruppieren.

Das bedeutet im Gegenzug aber auch, in der jeweiligen Schneidedatei (die ich beispielsweise mit meiner wunderbaren SilhouetteStudio-Software erstelle) ebenfalls nur die entsprechenden Bereiche zu gruppieren – nicht jedoch die gesamte Box mit Falzlinien und den Schneideflächen.

Und dies nun wieder hat zur Folge, dass, sobald das jeweilige Projekt als SVG-Datei im Workspace eingelesen wurde, darauf zu achten ist, keinesfalls eine der Gruppen alleine zu verschieben.

Wer geübt ist, wird im Vorfeld  Falzlinien und Schnittlinien in unterschiedliche Farben hervorgehoben haben. Das hilft ungemein, wenn man im Workspace die Zuordnungen vornehmen möchte.  Wie das funktioniert, sollten die gezeigten Bilder hoffentlich deutlich machen.

Im Menuepunkt „Ansicht“ lässt sich übrigens einstellen, welche Linienart man sich anzeigen lassen möchte. Das erleichert die Bearbeitung. (Rest folgt)

Weitere Themen:

Einleitung: Prolog
Teil 1: Das liebe ich an ihm
Teil 2 Automatikmesser – meine Erfahrungen
Teil 4: Perfekte Falzlinien Dank abgesägtem Prägestift im Stiftehalter
Teil 5: Problemlösung beim schiefen Einzug der Schneidematte

Plotter Brother ScanNCut DX1200 – seine Eigenheiten und Stärken

Die neue Plotter-DX-Serie wird mit einigen Standardfilmchen, die Begierden wecken sollen, beworben. Erläuterungen zu individuellen Einstellungen, zum Automatikmesser und dergleichen sind bis heute (Dezember 20018) allerdings nirgends im Netz zu finden. Vielleicht kann ich mit meinen Beiträgen ein wenig Licht in die vielen Möglichkeiten bringen.

Teil 1: Automatikmesser – meine Erfahrungen
Schnittlinien in der Matte Dank Automatikmessererste Testschnitte mit SnapPapSchablone mit Testschnitten und AndruckwertenVon automatischer Druckstärkeregelung, die dafür sorgen soll, lediglich das Material zu schneiden, ohne die Matte zu beschädigen, konnte ich leider nichts feststellen.

Bereits beim ersten Durchlauf zeigte die nagelneue Schneidematte Spuren der abgefahrenen Schnittmuster. Egal, welche Card Stock-Sorten ich einlegte, die Ergebnise waren niederschmetternd. Da ich „nur“ über ein Automatikmesser verfüge, fehlte mir die Traute an den Einstellungen herumzuexperimentieren.

Von Hobbyplotter erhielt ich immerhin diese Anweisung: „Testschnitte müssen stets durchgeführt werden – Automatik hin oder her.

Nachdem meine „Automatikblockade“ beseitigt war, stellten die erforderlichen Testschnitte für mich auch keine Zumutung mehr da (abgesehen von der Tatsache, dass die Werbung mit der Automatik irreführend ist).

Ich klebte mir eine Reihe von Materialien, die ich häufig verwende, auf die Matte und testete mich Schritt für Schritt von der niedrigsten Andruckmarge an genau die heran, die jeweils optimale Ergebnisse zeitigte. Es fanden sich fürs erste ca. 15 unterschiedliche Werkstoffe, die ich mir auf zwei Kärtchen zusammenstellte und einfolierte. Jetzt genügt ein Blick darauf und ich kann loslegen.

Weitere Themen:
Einleitung: Prolog
Teil 1: Das liebe ich an ihm
Teil 2 Automatikmesser – meine Erfahrungen
Teil 3: Falzlinien mit der Option „Halbschnitt“ lediglich andeuten lassen (Anfang)
Teil 4: Perfekte Falzlinien Dank abgesägtem Prägestift im Stiftehalter
Teil 5: Problemlösung beim schiefen Einzug der Schneidematte

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